Heimat- und Gebirgsverein Deifeld und Wissinghausen
Unterabteilung "Maria-Hilf-Kapelle" - Wissinghausen
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Eine tolle Nachricht kurz vor dem Jubiläumsfest:

NRW-Stiftung unterstützt Sanierung der Maria Hilf Kapelle in Wissinghausen

Einen Zuschuss in Höhe von 40.000 Euro stellt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung dem Heimat- und Gebirgsverein Deifeld/Wissinghausen e.V. zur Verfügung. Mit dem Geld soll die Maria Hilf Kapelle in Wissinghausen saniert und technisch ertüchtigt werden. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Staatsminister a. D. Harry Kurt Voigtsberger.

Der Heimat- und Gebirgsverein möchte die entweihte Kapelle zukünftig als Dorfmittelpunkt und touristische Anlaufstelle für den Medebacher Geschichtsweg nutzen. Im Eingangsbereich der Kapelle soll eine Multimedia-Präsentation regionale und geschichtliche Themen erläutern, ein „schwarzes Brett“ soll über Veranstaltungen und touristische Angebote informieren, und ein kleiner Altar mit Kreuz und Teelichtern soll Besuchern und Wanderern die Möglichkeit zur Besinnung und Einkehr geben. Der Hauptraum der Kapelle soll für besondere Anlässe und Veranstaltungen, wie kleine Musikkonzerte, Lesungen, Workshops und Angebote für Jugendliche, geöffnet werden. Bis es soweit ist müssen zunächst einmal die Wände gesichert und neu verputzt, Türen und Fenster saniert und die Elektrik installiert werden.

Im letzten Jahr konnten die Vereinsmitglieder mit finanzieller Hilfe der Stadt Medebach bereits das Kapellendach sanieren und einen barrierefreien Zuweg zur Kapelle anlegen. Der Verein hat sich in den vergangenen Jahren für den Erhalt und die Neunutzung der Maria Hilf Kapelle verdient gemacht und sie zu einem „Schmuckstück mit Perspektive“ entwickelt, so die Begründung der NRW-Stiftung zu ihrem Förderentscheid.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz Heimat- und Kulturpflege wurde 1986 von der Landesregierung zum 40. Geburtstag des Landes NRW gegründet. Sie hilft gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlichen Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. Rund 2.600 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung unterstützen. Das Geld für ihre Förderungen erhält sie überwiegend aus Lotterieeinnahmen von Westlotto, aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.

Erhalt der Wissinghauser Kapelle


Im Heimat- und Gebirgsverein Deifeld / Wissinghausen e.V. hat sich eine Untergruppe gebildet, die den Erhalt der Kapelle in Wissinghausen sicherstellen möchte. Schon vor dieser Lösungsmöglichkeit wurde die Thematik von einigen Deifeldern/Wissinghäusern aufgegriffen. Gemeinsam mit der Stadt Medebach wollen wir nach dem besten Weg für die Trägerschaft und den damit verbundenen Fördermöglichkeiten suchen.


Wie soll die Kapelle genutzt werden?


  • für Ausstellungen
  • als feste Ausstellung das Thema Weiberschlacht
  • Ausstellung zu den Themen: Heide, Kleinbahn
  • Kulturveranstaltungen
  • Meditationen
  • als Treffpunkt für die Anwohner z.B. Weihnachtslieder singen
  • auf der Wiese um / neben der Kapelle: z.B. Spielplatz
  • für Versammlungen der Anwohner
  • für unterschiedliche Aktivitäten… wie Maibaumaufstellen

Durch ihre Lage am „Medebacher Bergweg“ und dem „Deifelder Bildstock-Wanderweg“, und der zukünftigen Einbindung der in den „Medebacher Geschichtsweg“ sowie dem „Kleinbahn-Wanderweg“ wird die Kapelle Zwischenstopp oder auch Ziel für viele Wanderer und Radfahrer sein.


Ein detailliertes Nutzungskonzept findet ihr hier


Ein wenig zur Geschichte der Kapelle


Wissinghauser_Kapelle

  • Erbaut wurde sie um 1890 von farrer Wilhelm Lichte vom Hof Lichte.
  • Nutzung als Hofkapelle.
  • Lange Zeit wurde monatlich eine Messe in der damals voll ausgestatteten Kapelle gehalten.
  • Leider ist die Ausstattung heute nicht mehr vorhanden. Nach einigen Nachforschungen befindet sich der Wissinghäuser Taufstein in der Deifelder Kirche und wird noch heute genutzt. Weiters befindet sich in öffentlicher Hand, einige Exponate (Information aus der letzten Nachfrage) befinden sich im Freilichtmuseum in Detmold.

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